17.02.2010 Pfarrer Armin Sturm zur vor uns liegenden Fastenzeit
Fastenzeit ist Österliche Bußzeit, hier bereitet sich die Kirche 40 Tage auf Ostern vor, beginnend mit dem Aschermittwoch und endet mit dem Karsamstag.

Brechen-Niederbrechen.
Pfarrer Armin Sturm aus dem Patoralen Raum Brechen-Hünfelden zur vor uns liegenden Fastenzeit.
Fastenzeit ist Österliche Bußzeit, hier bereitet sich die Kirche 40 Tage auf Ostern vor, beginnend mit dem Aschermittwoch und endet mit dem Karsamstag. Die Sonntage in dieser Zeit haben eine eigene Prägung und werden nicht mitgezählt. Am Aschermittwoch wird den Gottesdienstbesuchern als Zeichen des Beginns und der Umkehr ein Kreuz aus Asche auf die Stirn gezeichnet. Die Fastenzeit ist einmal Vorbereitungszeit für das Osterfest, zum naderen Zeit der Buße. Die Einführung einer solchen Zeit der Besinnung, der Reinigung ist keine Erfindung des Christentums, sondern findet sich in vielen Kulturen und Religionen. Fasten, Beten und Almosen geben sind Elemente der Fastenzeit. Die Fastenzeit führt zu Ostern hin, ihr Ziel ist es, die Erlösung, die von Ostern ausgeht, wieder bewußt zu machen.
Für die Katholiken beinhaltet die Fastenzeit das Angebot, sich intensiv am kirchlichen Leben zu beteiligen, in dieser Zeit werden Familiengottesdienste, Fastenpredigten und der Kreuzweg angeboten. Für jeden Tag der Fastenzeit gibt es eigene liturgische Texte sowie biblische Lesungen, die der Fastenzeit ein eigenes Gepräge geben. In den ersten vier Wochen steht der Gedanke der Buße und Umkehr im Vordergrund, der vor allem durch den Propheten zum Ausdruck kommt. In den beiden letzten Wochen der Fastenzeit werden Leiden und Sterben Jesu in den Mittelpunkt gerückt.
Die Praxis der Fastenzeit ist geprägt durch: Häufigen Gottesdienstbesuch, auch an den Werktagen, Intensivierung des Gebetes, Verzicht auf Genussmittel, Fasten, Almosen geben, Empfang des Bußsakraments.
Auch in diesem Jahr finden Fastenpredigten im pastoralen Raum Brechen-Hünfelden statt. Die diesjährigen Fastenpredigten stehen unter dem Thema "Taufe". Das Fasten selbst Verzicht auf Fleischspeisen, einmalige Sättigung am Tage) ist für den Aschermittwoch und Karfreitag vorgeschrieben.
Neben dem Fasten kennt man den Brauch der Abstinenz, d.h. in der Fastenzeit kein Fleisch zu essen, auf Nikotin, Süßigkeiten und Alkohol zu verzichten. (hvo)
zurück